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hochbegabung - hochbegabte

 

Hochbegabte Kinder

Hier finden Sie Mails von Eltern, die sich an uns gewandt haben, von denen wir glauben, dass sie für Sie von Interesse sind:

Liebe Frau Lachenmayer,

Sie schreiben mir so aus der Seele! Ihre Seite ist so natürlich und offen geschrieben, ich kann die arroganten Seiten von sogenannten "Hochbegabtenstellen" nicht mehr hören und sehen, ihre ist erfrischend anders geschrieben.

Mein Sohn hat die berühmte Diagnose "ADHS und Hochbegabung", wir haben uns von Lehrern, Psychologen, Schulberatern etc. einschüchtern lassen, dass es auf einem "normalen" Gymnasium mit ihm Probleme geben würde ohne Medikamente. Er hat eine Montessori-Grundschule besucht und wir konnten seine zukünftigen "Noten" einfach nicht einschätzen.
Jetzt haben wir ihn schweren Herzens seit diesem Schuljahr (5. Klasse) in ein Internat gegeben, da dieses Gymnasium eine Förderklasse für Hochbegabte hat.
Wir sind sehr unglücklich zur Zeit, er fehlt uns und er wäre auch lieber zuhause bei uns. Ich weiß einfach nicht, ob die drei "Enrichment-Fächer" die es dort gibt, wirklich so einen Unterschied zu unserem hiesigen Gymnasium machen. Der restliche Unterricht kommt mir einfach ganz normal vor, die Klasse umfasst 19 Kinder, das ist sicher gut.
Jetzt schreibt er gute Noten und ich bin statt glücklich total unglücklich, weil ich mir denke, dass hätte er hier vielleicht auch geschafft ?

Wir wohnen in einer kleinen Stadt, mit der Entscheidung zum Internat sind wir natürlich überall gefragt worden, warum er dorthin geht, also mussten wir uns zumindest zu seiner Hochbegabung "outen".
Jetzt habe ich Angst, selbst wenn ich ihn zurückhole auf eines unserer Gymnasien, dass er dort von Anfang an mit diesem Stempel: "HB" versehen ist und als potentielles Mobbing-Opfer bzw. Außenseiter gefährdet ist. Viele Freunde hat er sowieso nicht.

Ich wollte Ihnen das nur einmal als Erfahrungsbericht schreiben, mein Rat an andere Eltern ist wirklich dieser: eine Internatsentscheidung sollte wirklich mehr als gut überlegt sein, es gibt einfach noch soviel mehr im Leben als Schule. Gerade Kinder mit wenig Freunden brauchen doch noch mehr auch die Familie, die zu Ihnen hält. Dazu sind diese Kinder doch oft sehr selbstständig und haben einen eigenen Willen, der strukturierte Alltag im Internat mit Anwesenheitspflicht und wenig Privatsphäre (2er bzw. 3er Zimmer) ist nicht so einfach für sie. Besondere Interessen/Hobbies müssen aufgegeben werden bzw. können unter der Woche nur schwer realisiert werden.

Aus heutiger, aktueller Sicht würde ich mich nicht bereits in der 5. Klasse für ein Internat entscheiden.

 

  
 

 

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